Projekte September '17

Wikiphilo - Wiener Kinder philosophieren

Wer? Michael Wissgott & Bernhard Köhle

Wo? WMS Knöllgasse

Fokus: Bildung & Employability
Philosophieren als Methode, um sich mit Problemen und Fragen auseinanderzusetzen, werden die Kinder und Lehrkräfte der WMS Knöllgasse im Schuljahr 2017/18 kennen lernen. In jeder Klasse wird hierbei einmal pro Woche gemeinsam mit externen TrainerInnen philosophiert mit dem Ziel das Klassenklima und den Umgang miteinander zu verbessern und auch Visionen für die eigene Zukunft zu erarbeiten.

Unsere Erfahrungen mit SEED
„Gerade in Zeiten, wo Mobbing, Vorurteile und Diskriminierung immer wiederkehrende Themen sind, bietet das angeleitete philosophische Gespräch eine optimale Möglichkeit, um den respektvollen Umgang und die wertschätzende Haltung anderen gegenüber zu ermöglichen und zu entwickeln. 
Das Projekt Wikiphilo schafft an der Schule einen strukturierten Rahmen indem Schülerinnen und Schüler über die Themen die sie bewegen, reflektieren können.
SEED hilft nicht nur unbürokratisch und rasch bei der Projektfinanzierung, auch das Begleitprogramm ist hilfreich ein Projekt professionell zu realisieren.“

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Projekt in Zahlen
Projektleitende: 2
Teilnehmende Kinder: 300
weitere Personen, die von dem Projekt profitieren: 600

WUFF - ein Hund im Klassenzimmer

Wer? Karin Manhart

Wo? Wilhelm Engerth Volksschule

Fokus: Bildung & Employability
Beschreibung: Die dritten Klassen der Volksschule Engerthstraße werden im Schuljahr 2017/18 von einem Therapiehund begleitet. Dieser unterstützt sie beim Erwerb sozialer Kompetenzen und soll den Umgang miteinander und das allgemeine Klassenklima verbessern. Zusätzlich wird der Hund auch zur Sprachförderung eingesetzt, indem er im Unterricht als Sprech- und Schreibanlass dient.

Meine Erfahrungen mit SEED
„Tiere als objektive Lernpartner aufgrund meiner Tätigkeit als Sehbehinderten- und Blindenpädagogin. Das Therapiebegleithund unterstützt Volksschulkinder beim Erwerb sozialer Kompetenzen und soll den Umgang miteinander und das allgemeine Klassenklima stärken. Zusätzlich wird der Hund auch zur Sprachförderung eingesetzt, indem er im Unterricht als Sprech- und Schreibanlass dient.
Das SEED Programm bietet finanzielle und inhaltliche Unterstützung für innovative Projekte, die Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Communities speziell fördern, im Projekt „WUFF – ein Hund im Klassenzimmer“, SchülerInnen aus benachteiligten Familien mit Migrationshintergrund, sowie anderen Erstsprachen. SEED unterstützt das Projekt finanziell, sowie in der Wirkung nach Außen durch PR & Marketing.“

Projekt in Zahlen
Projektleitende: 1
Teilnehmende Kinder: 50
weitere Personen, die davon profitieren: 50

SUGO

Wer? Bianca Köck
Organisation? Umblick
Fokus: Bildung & Employability
Mit dem Projekt SUGO erwerben Schülerinnen und Schüler an Neuen Mittelschulen und in Produktionsschulen Navigationsfähigkeiten und frischen ihr Wissen zum Thema Verkehrssicherheit und umweltfreundliche Mobilitätsformen auf spielerische Art und Weise auf. Das ganze passiert im Zuge einer Schnitzeljagd, bei der sich die Kinder und Jugendliche mithilfe verschiedenster Apps von einer Station zur nächsten navigieren und dabei Rätsel zu Themen wie Öffis, Fahrrad-Sharing, E-Mobilität und Verkehrssicherheit lösen.

Meine Erfahrungen mit SEED
„Wir haben in unserer Arbeit und unseren Umfeld gesehen, dass viele Wiener Jugendliche durch ihre fehlende Mobilitäts- und Navigationskentnisse Einschränkungen erfahren. Aus diesem Grund wollten wir ein Projekt entwickeln, in denen die Jugendlichen spielerisch animiert werden, sich in Wien selbstständig zurechtzufinden und über nachhaltige Mobilität zu lernen.
Der Fokus von Seed, Kinder und Jugendliche aus sozio-ökonomisch benachteiligten Familien zu unterstützen, deckt sich sehr gut mit den Schwerpunkten die wir in unseren Umweltbildungsverein bei der Zielgruppe setzen. Das Rahmenprogramm inklusive Unterstützung und die Vernetzung mit anderen Projekten ist ein weiterer Plus-Punkt am Seed-Programm.“

Das Projekt in Zahlen
Projektleitende: 1
Teilnehmende Jugendliche: 100

Werk statt Schule

Wer? Natalja Pinter
Wo? Volksschule Pfeilgasse
Fokus: Bildung & Employability
Schule öffnen – Handwerk erleben – Erlebnisse darstellen heißt es beim Projekt Werk statt Schule! Die Kinder der Nachmittagsbetreuung besuchen im Laufe des Jahres verschiedene Handwerksbetriebe und Geschäfte in der Umgebung und lernen dadurch viel Neues kennen und erweitern ihren Wortschatz. Die Eindrücke werden im Anschluss theaterpädagogisch aufgearbeitet, um die Kinder bei der persönlichen Entwicklung zu unterstützen.

Meine Erfahrung mit SEED
„Menschen zu unterstützen, die in unserer Gesellschaft am Rande und nicht in der Mitte stehen, ist unsere gesellschaftliche Aufgabe. Für mich als Lehrerin sehe ich es als meine Pflicht an. Wenn ich dann von den Kindern die strahlenden, neugierigen Augen sehe, bin ich es, die glücklich ist. SEED ist eine tolle Plattform, die gleichgesinnte Menschen zusammenbringt – wir konnten in der kurzen Zeit schon zwei neue Projekte in der Schule durch die fruchtbare Vernetzung realisieren.“

Das Projekt in Zahlen
Projektleitende: 1
Teilnehmende Kinder: 24
weitere Personen, die von dem Projekt profitieren: 50

Waves - die Sprache der Gefühle

Wer? Anna Ruggiero, Stephanie Frigyesi
Wo? Europa Volksschule, Vorgartenstraße 95-97
Fokus: Integration & Diversität
Die eigene Mehrsprachigkeit als Stärke zu erleben ist Ziel dieses Projekts. Dazu erzählen und schreiben die Kinder der Europa Volksschule gemeinsam eine Geschichte auf Deutsch und auf den ca. 20 verschiedenen Muttersprachen an der Schule. Die Geschichte soll am Ende des Projekts als Buch erscheinen, welches auch anderen Schulen zur Verfügung gestellt werden kann.

Unsere Erfahrung mit SEED
„Wir wollten die vielen Sprachen, die die Kinder in unserer Klasse sprechen können, als Ressource und Reichtum präsentieren. SEED half rasch und unbürokratisch. Ohne finanzielle Hilfe wäre unser Idee nicht realisierbar gewesen. Außerdem hilft SEED eine kleine Idee zu einem größeres Projekt zu entwickeln.“

Das Projekt in Zahlen
Projektleitende: 2
Teilnehmende Kinder: 25
weitere Personen, die von dem Projekt profitieren: 50